Suchen
Suchen
Stichwortsuche nach AlphabetSuchen

Zeitarbeiter in der Chefetage

Modell für den Mittelstand 

von Marc Emde

"Gekommen, um zu bleiben“ – so lautet ein Hit der Popgruppe 'Wir sind Helden'. Zur Umschreibung der Arbeit eines Interim Managers eignet sich diese Zeile nicht. Hier müsste es eher heißen: „Gekommen, um zu gehen“. Das Man­dat eines klassischen Interim Managers – etwas unglücklich "IM" abgekürzt – dauert nämlich in der Regel nicht länger als 18 Monate. „Gestern noch galt Management auf Zeit als klas­sischer Vorruhestandsjob für ergraute Chefs, die nicht los­lassen können. Heute drängen auch Jüngere in den Markt und machen das ‚company hopping’ vom Examen weg zu ihrem Beruf. Die Grenzen zwischen Interim Management, Zeitarbeit und Unternehmensberatung verschwimmen“, beschreibt das Magazin Markt&Technik den Wandel in der Branche.

Auch der Vorsitzende des Arbeitskreises Interim Mana­gement Provider (AIMP) will die Geschäftsfelder für Interim Manager auf die benachbarten Branchen Unternehmens- und Personalberatung sowie Zeitarbeit ausweiten. „Es wird Zeit, dass unsere Branche ihr Image als elitärer Altherrenclub ab­streift und sich auf ein neues strategisches Spielbrett begibt“, meint Anselm Görres, Chef der ZMM Zeitmanagement München GmbH und Vorsitzender des AIMP. Interim Manager fordern für ihre Arbeit in einer Linienposition zwar in etwa dieselben Tageshonorare wie Consultants, tragen aber dafür – anders als Berater – die volle Ergebnisverantwortung.

Leitartikel komplett lesen

 



nach oben

Info-Center